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Hotel und Restaurant in Heidelberg
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Goldener-Hecht-an-der-Neckarbrücke Das Restaurant und Biergarten “Goldener Hecht” liegt direkt an der historischen alten Neckarbrücke

Neckarbrücke-und-Schloss-Heidelberg Blick von der Neckarbrücke auf das Heidelberger Schloss.

Neckarbrücke-bei-Nacht Die Neckarbrücke und das Hotel Goldener Hecht bei Nacht.

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Die Geschichte

Lange lieb' ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust
Mutter nennen und dir schenken ein kunstlos Lied,
Du, der Vaterlandsstädte
Ländlichschönste, so viel ich sah.

Friedrich Hölderlin weilte dreimal in Heidelberg, doch jedesmal nur kurz. Dennoch zeigt seine Ode, die 1801 zum ersten Mal in einem poeetischen Taschenbuch erschien, auf ergreifende Weise, wie innig er sich dieser Stadt verbunden fühlte.
Sein bekanntestes Werk ist „Hyperion oder der Eremit in Griechenland", doch berühmter ist sein tragisches, umnachtetes Ende in dem kleinen Türmchen am' Neckar in Tübingen.

Auch Clemens von Brentano hatte sich in Heidelberg verliebt und hatte Achim von Arnim wissen lassen: „Es ist schön hier, unbegreiflich schön". Weil sie mit dem Philologen Creuzer in Verbindung standen, kamen sie gleich ihm 1804 nach Heidelberg. Bis 1806 weilten Brentano und Arnim hier und hielten als Romantiker die so genannte „Voßclique" in Aufregung. Johann Heinrich Voß schleuderte verbale Donnerkeile gegen die Geisteshaltung der Jüngereren, weil sie mit dem Rationalismus seines Aufklärertums nicht zu vereinbaren waren.
Bei dem Heidelberger Verlag Mohr und Zimmer erschienen 1806 bis 1808 die drei Bände der von Arnim und Brentano gesammelten „alten deutschem Lieder" und dem Titel „Des Knaben Wunderhorn". Goethe schätzte das „Wunderhorn", - das zum Herzstück der jungen romatischen Bewegung wurde und das Achim und Arnim vorübergehend zum Wortführer der Heidelberger Romantik werden ließ.

Auch Eichendorff kam kam wegen jener romatischen Bewegung und wegen des Philosophen Görres nach Heidelberg. Hier hat er die bittersüße Studentenliebe zu Katharina Barabara Förster erfahren dürfen, Tochter des Rohrbacher Küfers Johann Georg Förster. Bleibendes Zeugnis dieser Begegnung zweier Liebenden im Kühlen Grund zu Rorhbach wurde Eichendorffs Volksliedweise mit dem Titel „Das zerbrochene Ringlein":

In einem kühlen Grunde
da geht ein Mühlenrad
mein' Liebste ist verschwunden die dort gewohnet hat

Sie hat mir Treu versprochen
gab mir ein'n Ring dabei, sie hat die Treu gebrochen,
das Ringlein sprang entzwei.

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