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Hotel und Restaurant in Heidelberg
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Goldener-Hecht-an-der-Neckarbrücke Das Restaurant und Biergarten “Goldener Hecht” liegt direkt an der historischen alten Neckarbrücke

Neckarbrücke-und-Schloss-Heidelberg Blick von der Neckarbrücke auf das Heidelberger Schloss.

Neckarbrücke-bei-Nacht Die Neckarbrücke und das Hotel Goldener Hecht bei Nacht.

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Die Geschichte

Kommen wir zu Joseph Viktor von Scheffel, 1826 - 1886. Er studierte in Heidelberg Jura, schloß sogar mit „summa cum laude" ab, was ihn aber nicht daran hinderte, ein feucht - fröhliches Burschenschaftler - Leben zu führen. Er ist der Schöpfer der Studentenpoesie, des „Trompeters von Säckingen" und der „Gaudeamus - Lieder". Literaturwissenschaftlich umstritten erfreut er sich bei den Burschenschaften aber nach wie vor großer Beliebtheit.

Gottfried Keller ,1819 - 1890, studierte als fast schon Dreißigjähriger von 1848 bis 1850 in Heidelberg. Leidenschaftlich liebte er Johanna Kapp, die Tochter jenes Hofrats Kapp, der ein politischer Heißsporn war. Die von Keller inbrünstig verehrte Faru nahm seine Liebe jedoch nicht an, da sie bereits in eine unselige Leidenschaft zu dem Philosophen Feuerbach verstrickt war. Aber auch diese Liebe fand keine Erfüllung und trieb die Knapp letztlich in den Wahnsinn. Der Dichter wohnte 'nicht weit von der alten Brücke, die Knapp fast gegenüber auf der anderen Neckarseite.

Schöne Brücke, hast mich oft getragen,
wenn mein Herz erwartungsvoll geschlagen
und mit dir den Strom ich überschritt.
Und mich dünkte, deine stolzen Bogen
sind in kühnerm Schwung mitgezogen
und sie fühlten meine Freude mit.

Weh der Täuschung, da ich jetzo sehe,
wenn ich schweren Leids hinübergehe,
daß der Last kein Joch sich fühlend biegt!
Soll ich einsam in die Berge gehen
und nach einem schwachen Stege spähen,
der sich meinem Kummer zitternd fügt ?

Der einzige, der in den Scherenschnitten Dargestellten, zu dem sich in keiner Literartur - oder Philosophiegeschichte etwas finden läßt, ist Ulrich von Cannstadt. Er ist das einzige Fake und doch auch wieder nicht. Denn schließlich hat er im letzten Jahrhundert einen Stammtisch mitbegründet, der heute noch legendär ist, und den sein Verlust so schmerzte, daß sie ihn auf eben jene Weise „zurückholten."

Wenden wir uns dem anderen Teil des Vorderraumes zu, so fallen zwei große Zeichnungen in's Auge. Auf der linken Seite sehen wir, wie Kroatische Söldner Heidelberg zerstören. Heidelberg war zu Beginn des 30-jährigen Krieges protestantisch. im Jahre 1622 schloß der Oberbefehlshaber der Katholischen Liga, der Brabanter Johann Graf von Tilly, die Stadt ein, nachdem seine Truppen im Frühjahr die Umgebung der Stadt verwüstet hatte.

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